{"id":1011,"date":"2018-07-10T08:47:29","date_gmt":"2018-07-10T07:47:29","guid":{"rendered":"http:\/\/asv.teraz.de\/blog\/?p=1011"},"modified":"2018-09-15T20:40:40","modified_gmt":"2018-09-15T19:40:40","slug":"asv-tuennes-82-31-9-7-2018-2015-kaltental-stadtliga","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/asv.teraz.de\/blog\/asv-tuennes-82-31-9-7-2018-2015-kaltental-stadtliga\/","title":{"rendered":"ASV \u2013 T\u00fcnnes 8:2 (3:1), 9.7.2018 20:15 Kaltental (Stadtliga)"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>\u00abT\u00fcnnes ist nicht leicht zu schlagen\u00bb hie\u00df es im Vorfeld der Begegnung im internen Stadtliga-Verteiler. Diese Aussage hat durchaus seine Berechtigung &#8211; agiert das Team des alten Serienmeisters in entscheidenden Situationen doch oft abgezockt. An diesem Abend war jedoch alles anders.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der ASV ging fast mit der vollen Kapelle an den Start und startete gleich furios. Der Autor dieses Artikels, der an der Seitenlinie locker die Torszenen des Spiels notieren wollte, kam mit dem Schreiben kaum hinterher, so oft tauchte der ASV schon in der ersten Viertelstunde vor dem Tor von T\u00fcnnes auf. Bereits nach 3 Minuten hatte Thomas S. die erste Kopfballchance, doch der Ball strich knapp am Tor vorbei. Ein scharf geschlagener flacher Eckball schoss kurze Zeit sp\u00e4ter quer durch die T\u00fcnnes-Abwehr, vorbei an Freund und Feind. Schon zwei Gro\u00dfchancen, obwohl die Partie gerade mal 5 Minuten alt war.<\/p>\n<p>Das Spiel beruhigte sich nur kurz. Nach 10 Minuten zog Micha aus 20 Metern ab und verfehlte die F\u00fchrung nur knapp. Nur eine Minute sp\u00e4ter ging Gregors Schlenzer nach Hereingabe von Fred nur knapp am Tor vorbei. In der 12. Minute dann endlich der F\u00fchrungstreffer. Chris G. legte den Ball zu Thomas S., der diesmal trocken verwandelte. Zu diesem Zeitpunkt h\u00e4tte der ASV schon locker 3:0 f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Deb\u00fctant Chris G. war zu diesem Zeitpunkt der zentrale Spieler des ASV-Teams. Seine Ruhe, \u00dcbersicht und Ballfertigkeit taten dem Spiel des ASV gut. Leider war nach 15 Minuten schon wieder Schluss, als er nach einem Pressschlag unsanft zu Bode ging. Das war eine Schw\u00e4chung f\u00fcr den ASV, der aber zum Gl\u00fcck postwendend das 2:0 nachlegte. Micha hatte \u00d6mer geschickt, der den Ball souver\u00e4n am Torwart vorbei ins Tor legte.<\/p>\n<p>Trotzdem kam beim ASV nun ein bisschen Unruhe ins Spiel. Einen Freisto\u00df von T\u00fcnnes konnte Torwart J\u00f6rg, der einen guten Tag erwischte, parieren (18.). Auf der anderen Seite ging ein Lupfer von Thomas S. knapp \u00fcber das gegnerische Geh\u00e4use. Der gleiche Spieler hatte eine Minute sp\u00e4ter den n\u00e4chsten Treffer auf dem Kopf. In der Folge wurde das Spiel offener. T\u00fcnnes spielte mehr nach vorne und erzielte mit der zweiten Torchance das 2:1 (23.).<\/p>\n<p>\u00abT\u00fcnnes ist nicht leicht zu schlagen\u00bb. Der Satz kam von einem anderen Team, das vorher seine Begegnung gegen T\u00fcnnes nur knapp gewonnen hatte. Weil T\u00fcnnes oft mit wenigen Chancen zur\u00fcckkommt. Und wieder f\u00fchlte man sich erinnert an unz\u00e4hlige Begegnungen, in denen es genau so gelaufen war. Pl\u00f6tzlich stand der ASV auch nicht mehr so gut in der Defensive. Das Umschaltspiel von Angriff auf Abwehr dauerte teilweise viel zu lange und etliche Spieler lie\u00dfen sich durch die Unruhe auf dem Platz ablenken. Nadelstiche konnte der ASV trotzdem setzen. \u00d6mer hatte zwei Chancen, die erste per Weitschuss, die zweite nach einem Alleingang. Auf der Gegenseite rettete Hannes auf der Torlinie. Da w\u00e4re er fast gewesen, der Ausgleich. Mit der dritten Toraktion von T\u00fcnnes. Nun aber nutze der ASV eine Konterchance. Micha ging allein durch und verwandelte zum 3:1 (29.). Das brachte wieder ein wenig Ruhe ins Spiel, das nach der atemberaubenden ersten halben Stunde nun zwischenzeitlich ein wenig verflachte.<\/p>\n<p>Erst 10 Minuten sp\u00e4ter legte Vinz nach einem Konter den Ball rechts r\u00fcber auf Chris N., dessen Schuss ins kurze Eck jedoch vom Torh\u00fcter des Gegners pariert wurde. Gegen Ende der ersten H\u00e4lfte kam wieder Unruhe auf, von der sich der ASV zunehmend anstecken lie\u00df.<\/p>\n<p>In der Pause wurde der Plan f\u00fcr die zweite H\u00e4lfte festgelegt. Das defensive Mittelfeld st\u00e4rken, nicht von der Unruhe anstecken lassen, sondern das eigene Spiel durchziehen und vor allem auch auf das defensive Umschaltspiel achten. Denn die L\u00f6cher vor der Abwehr waren kurz vor der Pause deutlich zu gro\u00df.<\/p>\n<p>Die Ansagen fruchteten. Der ASV erspielte sich wieder eine optische \u00dcberlegenheit. Die erste Chance der zweiten H\u00e4lfte hatte \u00d6mer. Anschlie\u00dfend kam Micha im Strafraum aus der Drehung zum Schuss. Ein T\u00fcnnes-Spieler hielt den Fu\u00df drauf, Elfmeter. Hannes trat an, doch der Torh\u00fcter konnte parieren. Im Nachsetzen versuchte es Hannes per Gr\u00e4tsche, Thomas S. war aber von hinten in den Strafraum geeilt und spitzelte letztlich den Ball \u00fcber die Torlinie zum 4:1 (50.). Bereits eine Minute sp\u00e4ter markierte Micha seinen zweiten Treffer nach einer Flanke von \u00d6mer, 5:1. Auf der Gegenseite konnte sich J\u00f6rg am 5er auszeichnen, als T\u00fcnnes \u00fcber au\u00dfen durchbrach und er dem St\u00fcrmer letztlich den Ball vom Fu\u00df klaute.<\/p>\n<p>Der ASV war nun sehr gut in der Partie und jeder erf\u00fcllte seri\u00f6s seine Aufgaben. Nichts zu sehen vom often gescholtenen Loch vor der Abwehr. \u00dcberragend in der zweiten H\u00e4lfte waren Gregor und Fred, die alle L\u00f6cher zuliefen und im Ballbesitz von T\u00fcnnes nicht zu stellen waren. Vorne trafen Thomas S., Micha und \u00d6mer fast wie sie wollten und hinten stand die gesamte Abwehrreihe sicher. Nach 60 Minuten dann das letzte Aufb\u00e4umen des Gegners mit einem Weitschuss ins obere lange Toreck, 5:2. Das konnte den ASV allerdings nicht mehr beeindrucken und die Gegenwehr schwand nun.<\/p>\n<p>Wenige Minuten sp\u00e4ter der vielleicht sch\u00f6nste Angriff des Tages. \u00d6mer zog von halbau\u00dfen einen Spurt an, zog ins Zentrum und legte den Ball mit dem Au\u00dfenrist vorbei am Verteidiger auf den kreuzenden Micha in den Strafraum. Dort hatte dieser noch Zeit, abzustoppen und den Ball auf den linken Fu\u00df zu legen &#8211; und da der Torwart zu weit in der Mitte stand, verwandelte Micha trocken ins kurze Eck zum 6:2 (66.).<\/p>\n<p>Maxim, ein weiterer Deb\u00fctant dieses Abends, war nun im Spiel und machte gleich mit mehreren guten Aktionen auf sich aufmerksam. Zun\u00e4chst flankte er auf Thomas S., der aber knapp verpasste. Auch Chris N. konnte eine Hereingabe nicht verwerten. Schlie\u00dflich trat Maxim einen Freisto\u00df hart und flach aufs Tor und der Ball w\u00e4re fast unter dem Torh\u00fcter durchgerutscht, aber letztlich konnte dieser den Ball gerade noch vor der Torlinie stoppen. Kurz vorher hatte Wolle das 7:2 besorgt (80.).<\/p>\n<p>In der Schlussminute ging zun\u00e4chst ein Weitschuss von \u00d6mer am Tor vorbei, kurz darauf kam Chris N. nach einer Flanke zum Schuss und den Abpraller staubte San in altbekannter Manier ab. Mit 8:2 ging ein Spiel zu Ende, das fast nur aus Torszenen bestand &#8211; gef\u00fchlt. Anschlie\u00dfend lie\u00df man sich das vom Gegner netterweise spendierte Bier schmecken. Die Mannschaft hatte es sich an diesem Abend ausnahmslos verdient. Sie hatte seri\u00f6s verteidigt und nach vorne immer wieder \u00fcberfallartige Angriffe gefahren. Es war eine der besten Leistungen der letzten Jahre.<\/p>\n<p><em>Die Tore im \u00dcberblick:<\/em><\/p>\n<p>1:0 Thomas S. (12., Chris G.)<br \/>\n2:0 \u00d6mer (16., Micha)<br \/>\n2:1 T\u00fcnnes (23.)<br \/>\n3:1 Micha (29.)<br \/>\n4:1 Thomas S. (50., Hannes)<br \/>\n5:1 Micha (51., \u00d6mer)<br \/>\n5:2 T\u00fcnnes (60.)<br \/>\n6:2 Micha (66., \u00d6mer)<br \/>\n7:2 Wolle (80.)<br \/>\n8:2 San (90. Chris N.)<\/p>\n<p><em>Zum Einsatz kamen:<\/em><\/p>\n<p><strong>Tor:<\/strong> J\u00f6rg<br \/>\n<strong>Abwehr:<\/strong> David K., G\u00f6tz, Clemens, Hannes, Stephan W.<br \/>\n<strong>Mittelfeld:<\/strong> Chris G., Gregor, Fred, Thomas S., Vinz, Chris N., Wolle, Maxim, Eazy, Ebi<br \/>\n<strong>Sturm:<\/strong> \u00d6mer, Micha, San<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abT\u00fcnnes ist nicht leicht zu schlagen\u00bb hie\u00df es im Vorfeld der Begegnung im internen Stadtliga-Verteiler. 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