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Alternative Worldcup 2022, Portland, GB

Mit einem dritten Platz von 15 Mannschaften erreichte das kombinierte Team des ASV und des FC Eingerecht aus Innsbruck als „ASV Eingerecht“ ein hervorragendes Ergebnis auf der schönen Halbinsel Portland. Nachdem die Teilnahme am ersten Nach-Corona-Turnier aufgrund zahlreicher Absagen und teils kurzfristiger Ausfälle lange Zeit auf der Kippe gestanden hatte, war die Performance der Mannschaft umso erfreulicher.

Das Team startete stark mit zwei 1:0-Siegen gegen Zeezicht und Lunatics. Es folgten 2 Remis gegen Internationale Härte und Easton Cowboys (red), jeweils 1:1. Im Halbfinale gegen das Heimteam von den Portland Panthers gab es in einem lange umgkämpften Spiel nach 0:1-Rückstand und dem Ausgleich kurz vor dem Ende mit dem Schlusspfiff eine 1:2-Niederlage. Dennoch lieferte das Team eine sehr starke Leistung ab.

Am Start waren:
Gürti (Tor) – Tom, Moritz, Manu, Hannes – Christopher, Ömer, Dennis, Martin, Tom II – Murat. Verstärkt wurde das Team von Anton, Frieder, und wechselnden weiteren Gästen von ICE und drei Locals, „eingekauft“ auf dem Spielermarkt vor dem Turnier.

ASV – CT United 2:3 (0:3), 16.7.2022 13:00 Sportpark Feuerbach (Stadtliga)

Nachdem es Mitte der ersten Halbzeit schon 0:3 stand, rechneten die Zuschauer mit einer höheren Niederlage. Doch die Mannschaft bewies Moral und egalisierte den Rückstand in der zweiten Hälfte fast noch. Später ließ man den Vorrunde im Biergarten ausklingen. Kultur gehört halt auch dazu.

Zunächst passierte in beiden Strafräumen wenig. Die Begegnung spielte sich vor allem im Mittelfeld ab, wo Chris Ge. einen starken Tag erwischte und viele, auch noch so schlecht gespielte Bälle verarbeiten und weiterspielen konnte. Der alleinige Stürmer Thomas S. kam aber gegen die starke Abwehr von CT United, die hinten meist zu dritt gegen ihn standen, kaum einmal zum Zug. Dann gab es einen Eckball für CT. Der Ball flog in den 5er wo eine Traube von Spielern hinstürmte. Torwart Pascal wurde von zwei Spielern, der eigenen und gegnerischen Mannschaft gerempelt und zu Fall gebracht und konnte deshalb nicht hochspringen. Das Leder flog daher unter die Latte ins lange Eck. Eine zumindest strittige Situation.

Wenig später erwischte Fred einen Gegner unabsichtlich aber im 16er mit dem Fuß im Gesicht. Den unzweifelhaften Elfer brachte CT mühelos im Tor unter. Wer geglaubt hatte, dass es mit den Eiertoren nun genug war, sah sich getäuscht. Ein gegnerischer Stürmer schoss aus spitzem Winkel fast von der Torauslinie aufs Tor, Pascal hielt den Ball zwar, fälschte ihn dabei jedoch in Richtung eigenes Tor ab und das Leder trudelte unglücklich ins Tor. Das war eigentlich bereits die Entscheidung. Bis zur Pause passierte aber nichts mehr. Hassi hatte noch die Chance auf rechts mit einem schönen Heber, den der Torwart knapp erreichte und zur Ecke lenkte.

Nach dem Wechsel und kleineren Umstellungen kam der ASV besser ins Spiel. Thomas S. bekam vorne mehr Unterstützung. Das zahlte sich bald aus. Arne schickte Thomas steil und dieser gewann zunächst das lange Laufduell gegen 2 Abwehrspieler, um dann den Torwart zu tunneln, 1:3. Der ASV wachte nun wieder auf und warf nochmal alles nach vorne. Doch es dauerte letztlich zu lange ehe Fynn den 2:3-Anschlusstreffer markierte. CT United konnte den knappen Vorsprung über die Zeit retten. Ein Unentschieden wäre aber das gerechtere Ergebnis gewesen.

Am Finaltag geht es nun leider nur um Platz 5 nachdem Independiente sein letztes Spiel gegen ZME gewann und am ASV vorbei auf Platz 4 kletterte. Alles in allem war es wieder eine enge Runde mit vielen unterschiedlichen Ergebnissen. Am Finaltag trifft der ASV nun abermals auf CT United und hat die Chance zur Revanche.

Für den ASV waren am Start:

Pascal – Fynn, Armin, Henrique, Hannes, Fred, Chris Ge., Arne, Steven, Volker, Thomas S., Xi, Hassi, Ebi, Susanne.

Tore: 1:3 Thomas S., 2:3 Fynn

ASV – ZME 7:3 (2:0), 4.7.2022 20:15 Kaltental (Stadtliga)

Der ASV trat erstmals in dieser Saison nahezu in Bestbesetzung an. 26 Spieler tummelten sich am Trainingsabend auf dem Platz in Kaltental. Auch der Gegner ZME war stark besetzt und trat mit 17 oder 18 Leuten an. So entwickelte sich ein starkes Spiel.

ZME hatte in der Anfangsphase mehr vom Spiel. Mit einer starken Startaufstellung war der Gast vor allem im Mittelfeld präsenter und kombinierte gefällig. Nach vorne konnten sich die Spieler von ZME aber in den ersten 20 Minuten keine Torchancen erspielen, während der ASV in dieser Phase einmal zum Abschluss kam. Danach begann aufgrund der breiten Spielerdecke bereits auf beiden Seiten die Zeit des Wechselns. Der ASV konnte von der Bank weitere starke Spieler bringen, beim Gast ließ die Qualität durch die Wechsel etwas nach und der ASV erspielte sich langsam Vorteile.

Nach einer halben Stunde war es dann soweit. Freddy spielte Richard links außen frei und dieser dribbelte in den Strafraum und schob den Ball überlegt und abgezockt vorbei am Keeper zum 1:0-Führungstreffer. Nur wenige Minuten später setzte Chris Ge. am Strafraum Freddy ein, der nach einer Körpertäuschung den Ball am Gegner vorbei legte und seinen Schuss trocken aus gut 16 Metern im Netz platzierte. Bis zur Pause blieb der ASV spielbestimmend.

In der zweiten Hälfte begann ZME mit der Anfangself während der ASV zunächst mit den Spielern weiterspielte die zum Pausenbeginn auf dem Feld standen. Doch zunächst probierte Doran es aus gut 25 Metern, aber sein Schuss strich knapp über die Latte.

Der Gast gewann im Anschluss plötzlich die Überhand und erzielte in der 53. Spielminute zunächst das 2:1 und zwei Minuten später das 2:2. Das Spiel drohte kurzzeitig zu kippen. Aber schon eine Minute später spielte Richard den Ball schön in den 16er zu Luca und dieser setzte sich entschlossen zum 3:2 durch. Überhaupt war es jetzt Luca, der den Unterschied machte und nur 4 Minuten später eine Flanke von Arne volley aus gut 16 Metern ins Toreck ballerte. Brillant.

Jetzt war der Bann gebrochen. Thomas S. mit einem „ein-gesliceten“ Vollspannvolley-Lupfer der sich ins lange linke Toreck bog, stellte das 5:2 her. Ein krummes Ding. Aber drin. Der ASV hatte in dieser Phase jede Menge technisch starker Leute auf dem Platz. Die Kombinationen veranlassten das Publikum teils zum Zungeschnalzen.

Nach knapp 70 Minuten tauchte dann abermals Richard vor dem Torwart auf, der den Alleingang abfangen konnte. Doch der Ball prallte ab und Ömer erzielte per Lupfer das 6:2. Nach dem zwischenzeitlichen 6:3 bekam Debütant Tony links auf Höhe der Mittellinie den Ball. Unwiderstehlich zog er einen Sprint bis in den 16er an, den er überlegt mit dem 7:3 ins lange Eck abschloss. Der Schlusspunkt.

Es war ein schönes, vor allem auch von beiden Seiten fair geführtes Spiel, das phasenweise hochklassig war. Der ASV war unter dem Strich der vediente Sieger.

Für den ASV waren am Start:
Dominik, Henrique, Armin, Fynn, Chris N., Isi, Fred, Luca, Arne, Doran, Ömer – Steven, Richard, Pascal, Ebi, Hannes, Stephan, Tony, Jonas, Freddy, Chris Ge., Volker, Lasse, Moritz, Suse, Thomas S.

Tore :
1:0 Richard (Freddy, 30.)
2:0 Freddy (Chris Ge., 37.)
2:1 ZME (53.)
2:2 ZME (55.)
3:2 Luca (Richard, 56.)
4:2 Luca (Arne, 60.)
5:2 Thomas S. (61.)
6:2 Ömer (Richard, 69.)
6:3 ZME (88.)
7:3 Tony (90.)

ASV – Independiente 0:0, 18.6.2022 14:00 Sportpark Feuerbach (Stadtliga)

Bei brütender Hitze kam das Spiel schwer in Gang. Schnell offenbarten sich beim ASV Probleme im Spielaufbau, wenngleich sich das Spiel in der Anfangsphase weitgehend im Mittelfeld abspielte.

Es war kein schönes Spiel. Die hohen Temperaturen verhinderten die notwendige Laufarbeit. Der Gegner, junge Südamerikaner, schienen mit dem Wetter besser zurecht zu kommen und übernahmen mit zunehmender Spielzeit die Kontrolle über das Spielgeschehen, während der ASV außer einem Fernschuss von Doran, der knapp über die Latte strich, aus dem Spiel heraus keine Chancen generieren konnte. Ömer hing im Sturm weitgehend in der Luft und so blieben dem ASV zwei, drei Standards in Tornähe, die kleinere Torchancen brachten. Allerdings lief sich auch der Gegner sehr lange Zeit in der ASV-Abwehr fest. Zudem verhinderte der gut aufgelegte Dominik alles, was irgendwie aufs Tor kam, sei es durch Fernschüsse, die aber meist auch am Tor vorbei gingen.

Erst in den letzten 20 Minuten konnte Independiente zwei, drei Torchancen herausspielen, die Dominik aber vereitelte. Eine davon allerdings mit einer Klasse-Parade, als der Gegner aus kurzer Entfernung aufs untere Eck köpfte und Katze Dominik, den Ball um den Pfosten drehte. Viele Eckbälle für den Gegner prägten jetzt die Szenerie. Das Spiel wurde zunehmend hektischer und leider ging Independiente immer mehr dazu über jede Szene zu kommentieren, Strafen zu fordern oder Elfmeter zu schinden. Obwohl gerade in der ersten Halbzeit der eine oder andere Spieler des Gegners überhart in die Zweikämpfe ging, vor allem gegen Ömer und Doran. Das wurde nach dem Spiel noch angesprochen und hoffentlich nimmt die Mannschaft sich das zu Herzen. Denn eigentlich ist es weitgehend eine symphatische Truppe.

Zu allem Überfluss gab es auf beiden Seiten unnötige Nicklichkeiten, eine Zeitstrafe für Xi und einen unbeabsichtigten Ellenbogentreffer (unter Schulterhöhe) am Auge eines Gegner von Armin. Das Spiel konnte sich kaum noch beruhigen. In dieser hektischen Phase schaffte es ein Spieler von Independiente durchzubrechen, doch Suse spitzelte ihm knapp vor dem Fünfer den Ball in höchster Not vom Fuß.

Fazit: Das wahrscheinlich erste 0:0 der Stadtliga hatte auch keine Treffer verdient. Die Angriffsbemühungen waren bis auf wenige Ausnahmen auf beiden Seiten zu wenig.

Für den ASV am Start:

Dominik – Pascal, Fynn, Armin, Henrique, Hannes, Xi – Isi, Chris Ge., Volker, Chris N., Arne, Suse, Doran, Mustafa – Ömer

ASV – FC Latinos 1:1 (1:0), 28.5.2022 13:00 Sportpark Feuerbach (Stadtliga)

Das Spiel begann mit einer leichten optischen Überlegenheit der Latinos. Der ASV brauchte einen Moment, um ins Spiel zu finden. Sorgte dann aber mit schnellen Bällen in die Spitze zumindest in Ansätzen für Gefahr vor dem Tor des Gegners. Bei einem schön vorgetragenen Angriff über die linke Außenbahn flankte Arne mustergültig auf den langen Pfosten, wo Volker den Ball aus 5 Metern per Kopf in den Winkel legte. Der gegnerische Torhüter konnte nur noch hinterher schauen.

Der ASV konnte sich in der Folge besser befreien, doch die sehr variabel und ballsicher agierenden Latinos sorgten mit schnellem und und präzisem Passspiel für viel Arbeit in der Defensive des ASV, die die Bälle aber bis auf einzelne Ausnahmen spätestens am 16er abfing. Nach einer halben Stunde zog Doran auf der Gegenseite einfach mal aus 20 Metern ab, doch der Ball strich knapp über das Gehäuse. Bis zur Pause blieb das Spiel nun ausgeglichen.

In der zweiten Hälfte gaben die Latinos, die einige Auswechselspieler mehr hatten, nochmal Gas. Die ASV-Defensive stand aber zunächst weiter recht sicher. Im weiteren Verlauf hatte der ASV einige Konterchancen durch Doran, Viktor und Volker. Doran verzog bei der größten am 16er alleine vor dem Torwart. Bei einer weiteren Großchance ergaben sich zwei Nachschussmöglichkeiten für Richard und Viktor, die aber ebenfalls nicht im Tor landeten. Auf der anderen Seite zog ein Stürmer einen Schuss von der rechten Angriffseite am langen Pfosten vorbei. Dazwischen hatten die Latinos noch zwei, drei Weitschüsse zu verzeichnen.

In der Endphase des Spiels ließen beim ASV, bei dem der eine oder andere Spieler schon vor der Partie nicht richtig fit war, deutlich die Kräfte nach. Konter verpufften schnell, die Latinos drückten immer mehr, aber vor allem Henrique (Zweikampfquote: 95%) warf sich immer wieder in die Zweikämpfe und klärte gefühlt zwei Dutzend Situationen, wodurch die Latinos kaum einmal wirklich gefährlich wurden. Erst in der Schlussminute gelang es einem Außenstürmer durchzubrechen und den Ball an der Torauslinie an den 5er zurückzulegen. Gegen den Schuss aus kurzer Entfernung war der an diesem Tag gut aufgelegte Dominik dann machtlos.

Das 1:1 war ein am Ende gerechtes Ergebnis. Die Latinos hatten mehr Spielanteile, ließen den Ball besser durch die eigenen Reihen laufen und gewannen mehr Zweikämpfe. Der ASV konnte über größere Phasen des Spiels immer wieder Nadelstiche durch schnelle Konter setzen und hatte über das Spiel gesehen die größeren Chancen. Zudem stand die Defensive meist gut, so dass beim Gegner die ganz großen Chancen bis kurz vor Schluss ausblieben.

Aufstellung: Dominik – Xi, Henrique, Armin (Udo), Arne (Pascal) – Gregor, Fred (Olli) – Richard (Viktor), Moritz, Volker – Doran

Tor: 1:0 Volker (10.)