Geschichte

Der Verein

Der ASV ist ein eingetragener Verein mit eigener Vereinssatzung. Er wurde 1989 von Arbeitslosen und Arbeitern gegründet. Der volle Vereinsname lautet: «Sport- und Kulturgemeinschaft Arbeiter- und Arbeiterinnensportverein Filderstadt e.V.»

Die Anfangsjahre

Zusammen mit befreundeten Teams wie der ICE Neckarstraße wurden Hobby-Turniere wie die Stuttgarter Stadtliga aus der Taufe gehoben, aber auch ein internationales Turnier (Alternative Worldcup), das jedes Jahr abwechselnd in verschiedenen Ländern Europas stattfindet.

In seinen Anfangszeiten spielte das Team auf einem heute nicht mehr existenten Sportplatz in Plattenhardt, einem Ortsteil von Filderstadt. 10 Jahre waren die Hobbyfußballer dann zu Gast beim SV Hoffeld.

«Man lässt das alles noch mal Paroli laufen.»
Horst Hrubesch nach dem mageren 1:1 gegen die als schwächste Gruppengegner eingeschätzten Rumänen bei der EM 2000.

Die Geschichte seit 2000

Anfang der 2000er Jahre wechselte der Verein von Plattenhardt nach Hoffeld. Nach einigen Jahren mit durchschnittlichem Erfolg und einem überaltertem Kader stand der ASV im Jahr 2006 vor dem Aus. Auf dem Zettel standen noch 14 Spieler. Auf dem Trainingsplatz meist nur die Hälfte. Etliche Trainingseinheiten mussten kurzfristig ausfallen. In der Stadtliga gab es hohe Niederlagen. Doch einige Unentwegte rissen das Ruder herum. Plakate wurden aufgehängt, Bekannte wurde angesprochen, diese Website wurde ins Leben gerufen.

Ein Jahr später trugen diese Maßnahmen erste Früchte. 19 Spieler standen nun wieder im Kader. Die Jahre 2007 bis 2009 waren eine Zeit mit zahlreichen Zu- und Abgängen. Als man sich 2009 zusammen mit der ICE Neckarstrasse auf das gemeinsame Turnier in Gächingen vorbereitete war der Trainingsplatz wieder voll. Zusammen mit den ICE-Spielern umfasste die Spielerliste nun 37 Namen, 30 davon vom ASV.

Der ASV war wieder da. Es begann eine Zeit großer Erfolge. Platz 4 In der Stadtliga und Platz 3 in Gächingen machten 2009 den Anfang, ein Jahr später folgte die erste Stadtliga-Meisterschaft der Vereinsgeschichte. In York, England, trat ein gemischtes Team aus ICE Neckarstrasse und ASV an und holte den 2. Platz. Auch der dritte Platz 2011 nach einem schlechten Start in die Stadtliga kann durchaus als Erfolg gewertet werden, auch wenn in diesem Jahr nur 5 Teams mitspielten.

Anschließend folgten zwei schwächere Jahre. Die Verhältnisse auf dem Trainingsplatz in Hoffeld, wo bei teilweise defektem Flutlicht zwei verschiedene Teams gleichzeitig auf dem Hartplatz trainierten, waren untragbar. Teilweise 20 Spieler auf einer Platzhälfte führten in der Folge zum Einbruch in der Spielerdecke.

Den Verantwortlichen war klar: Es musste ein anderer Trainingsplatz gefunden werden. Ein Kunstrasenplatz mit permanenter Markierung und der Möglichkeit, sowohl Groß- als auch Kleinfeld zu spielen sollte es sein. Anfang 2012 wurde man in Kaltental fündig. Seit Juli 2012 spielt der ASV auf dem Kunstrasen des dort ansässigen Vereins VfL Kaltental.

Der neue Platz wurde in der Folge gut angenommen und die Spielerzahl wuchs wieder. 2014 wurde in der Stadtliga der vierte Platz erreicht. Ein Jahr später holte der ASV in Antwerpen, Belgien, zum ersten Mal den Alternative Worldcup und 2016 stand die Vizemeisterschaft in der Stadtliga Stuttgart auf der Habenseite.

Über uns

Wir sind ein bunt gemischtes Team verschiedener Nationalitäten zwischen 20 und 55 Jahren. Bei uns ist jeder willkommen, der Spaß am Fußball hat.

«Die Schweden sind keine Holländer – das hat man ganz genau gesehen.»
Franz Beckenbauer über die Spielweise des schwedischen Nationalteams.

Wir verstehen und blind – auf und neben dem Platz. Es gibt bei uns zwar verschiedene Sprachen, aber so etwas ist uns noch nie passiert:

 Eine finnische Zeitung zitiert den walisischen Nationaltrainer:
«Russische Juden sind mit die besten Stürmer der Welt.»
Das Originalzitat: «Rush an‘ Hughes are some of the best attackers in the world.»
Verstanden hatte der Reporter wohl: «Russian Jews are …»

Und sollte es auf dem Platz wirklich mal laut werden, war hinterher schon alles gar nicht mehr so schlimm…

«Auch der Biss war nur angetäuscht…»
Wolf-Dieter Poschmann in Anspielung auf die Szene mit Heiko Herrlich und zur Aussage Oliver Kahns bei seinem Karriererückblick, vieles sei übertrieben worden, z.B. sei er damals mit der Karate-Einlage mindestens 3 Meter an Stephane Chapuisat vorbeigeflogen.

Wappen

Unser Wappen:

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